Borgholz-Wappen1
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VfB Jordania Borgholz 1922 e.V.

Vereinsfarben blau und weiss

Aus englischer Gefangenschaft zurück, berichtete 1922 Josef Tewes vom Volkssport der Insel

- Fussball - .


Schnell fanden sich ein paar junge Burschen, die eine Mannschaft gründeten. Der Verein hiess zunächst "DJK Borgholz" und obwohl auch damals schon von "Jordania" gesprochen wurde, tauchte dieser Name erst endgültig nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Die ersten Spiele wurden auf verschiedenen Wiesen ausgetragen, wobei die Tore jedesmal neu aufgestellt werden mussten. Im Kinrode wurde dann mit Hilfe der Borgholzer Bürger ein Teil des Hanges abgetragen und der Bachlauf aus der Mitte auf die westliche Seite verlegt. Damit hatte man das erste feste Spielfeld gewonnen. Das Trikot hatte die Farben schwarz / gelb. Es wurden kräftige Schnürschuhe getragen, die mit Gamaschen gut ausgepolstert waren.
Trotzdem wurde von manchem Beinbruch berichtet. Hauptverkehrsmittel zu den Auswärtsspielen waren das Fahrrad, der Leiterwagen und natürlich die eigenen Füsse.
Ein neuer und nach kurzer Anlaufzeit ein furioser Anfang. 1946 ging es schon wieder los. Zunächst wurden Freundschaftsspiele ausgetragen.
Dann kam die Serie 46/47. Ein Bombensportfest im Juli 1947 mit 1600 Zuschauern am Platz vor der Halle zeugt von der Begeisterung der ersten Jahre. Die Serie 47/48 war dann der erste sportliche Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Die 1. Mannschaft erkämpfte sich souverän die Spitze, und als Kreismeister
In vier Ausscheidungsspielen den Aufstieg in die Bezirksklasse, wobei sie von einer grossen Anhängerschaft, bis zu 200 sogar bei Auswärtsspielen, begleitet wurde. Die Spielklasse erwies sich aber bald als zu hoch an und man stieg wieder ab. Bis 1956 liess die Begeisterung deutlich nach und der Verein ruhte für ein Jahr. Ab Sommer 1958 war der Platz vor der Stadthalle bespielbar und es ging mit einer neuen jungen Mannschaft um Hermann Wulf los.
1961 gelang wieder der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. 1962 wurde das 40 - jährige Jubiläum mit einem grossen Pokalturnier gefeiert. In den folgenden Jahren spielte man mit wechselndem Erfolg, mal in der 1., mal in der 2. Kreisklasse. In diesen Jahr war auch die Jugendabteilung unter Herbert Pott und Werner Roters besonders aktiv: neben einer A- und C - Jugendmannschaft gab es auch eine Leichtathletikgruppe. In der Generalversammlung 1967 scheiterte ein erster Versuch, dem Verein eine Satzung zu geben. 1972 ging es wieder eine Etage tiefer, was im Jubiläumsjahr zwar nicht so schön war, aber es war nur ein Ausrutscher wie der Wiederaufstieg 1973 bewies. Im Jubiläumsjahr 1972 ging ein anderer Wunsch in Erfüllung:
Die Einweihung des neuen Sportplatzes am Jordan. Es ging dann Schlag auf Schlag mit den Baumass-nahmen. 1973 wurde mit dem Bau des Umkleidegebäudes begonnen, was auf Grund der Eigenleistung auch mit einer Sauna versehen wurde.
1975 wurde eine Satzung für den Verein verabschiedet, und es erfolgte die Eintragung in das Vereins- register. In der Amtszeit von Willy Tewes, welche bis zu diesem Zeitpunkt die längste in der Vereinsgeschichte werden sollte, fiel auch der zweite sportliche Höhepunkt. Vorbereitet wurde er durch ein erfolgreiches Pokaljahr 1976, das mit dem Gewinn des Jordan - Bever - Pokals gekrönt wurde.

1977 wurde nach 30 Jahren wieder der Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft. Anschliessend gelang der Aufstieg in die Landesliga. Für eine Gemeinde mit ca. 1200 Einwohner eine gewaltige Leistung. Dieser Ausflug in für unsere Verhältnisse hohe Fussballklasse endete nach vier Jahren.

Zuvor gab es einen Zusammenschluss der Fussballabteilungen Borgholz mit Natzungen. Beide Stammverein blieben mit ihren Jazz - Dance - Abteilungen bestehen.

                                            

 Die Vorsitzenden ab 1947

1947 - 1948

August Graute

1948

Heinrich Klein

1948

Wilhelm von Detten

1949

Franz Kohaupt

1950 - 1954

Fritz Klabes

1955

Wilhelm Vieth

1956 - 1957

ruhte der Verein

1958

August Ladleif

1959 - 1960

Wilhelm von Detten

1961 - 1962

Rudolf Hoppe

1963 - 1967

Josef Tewes

1968 - 1969

Hermann Wulf

1970 - 1971

Fritz Schmidt

1972 - 1974

Wilhelm von Detten

1975 - 1980

Willi Tewes

1981 - 1986

Alfred Justus

seit 1986

Otto von Detten

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